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Rostock, 01.09.2026

Größte Modernisierung seit dem Umbau der StadtHalle

Neues Erscheinungsbild für das Foyer der ClubBühne und neugestaltete Garderobenbereiche

Mehr Offenheit, mehr Raum und ein modernes Erscheinungsbild: In der StadtHalle Rostock werden aktuell die Garderoben Ost und West umfassend neugestaltet. Damit verändert sich ein Bereich des Hauses, der seit der Eröffnung der StadtHalle viele Besucherinnen und Besucher begleitet hat. Die Fertigstellung ist für Anfang September geplant.

Die Garderobenbereiche auf der Ost- und Westseite waren bislang noch deutlich von der Architektur ihrer Entstehungszeit geprägt. Nun wurden die vorhandenen Bereiche hell und freundlich umgestaltet. An die Stelle der früheren Gestaltung tritt eine klare, zeitgemäße Architektur, die den Bereichen mehr Weite gibt. So entsteht bereits bei der Ankunft ein offeneres Raumgefühl für die Besucherinnen und Besucher.

Aus der geplanten Neugestaltung der beiden Garderoben entstand schnell die Idee, auch das kleine Foyer der ClubBühne einzubeziehen. Der 1995 entstandene Bereich bot dafür viel Potenzial. Vor allem die niedrige Decke ließ den Raum kleiner wirken, als er eigentlich ist. Mit dem Umbau der Garderoben bot sich nun die Gelegenheit, auch dem Foyer ein neues Gesicht zu geben.

Der erste Schritt brachte bereits eine große Veränderung. Die Zwischendecken wurden entfernt und die ursprüngliche Raumhöhe wieder sichtbar. Seitdem öffnet sich das Foyer weit nach oben und wirkt deutlich großzügiger. Eine besondere Aufgabe blieb die Beleuchtung. Denn ohne Tageslicht sollte ein Ort entstehen, der hell und einladend wirkt.

Für die neue Atmosphäre im Foyer spielen Farben, Licht und Materialien zusammen. Helle Lavendeltöne an den Wänden treffen auf ein sanftes Grau an der Decke. Runde Strahler lenken das Licht nach oben und lassen den Raum noch höher wirken. Eine LED-Wand bringt zusätzliche Helligkeit und setzt einen modernen Akzent.

„Das Projekt zeigt sehr schön, welches Potenzial Innenarchitektur im Bestand entfalten kann. Wir haben die vorhandenen Strukturen neu geordnet und mit einem gezielten Zusammenspiel von Licht und Farbe zeitgemäß weiterentwickelt. So sind aus den in die Jahre gekommenen

Garderobenbereichen und dem wenig einladenden Foyer Räume mit einer neuen Atmosphäre und hohen Aufenthaltsqualität entstanden“, sagt Architektin Katrin Lübs.

Auch die Akustik trägt dazu bei, dass sich Gäste im neuen Foyer wohlfühlen. Schallsegel dämpfen die Geräusche, wenn sich vor einer Veranstaltung oder in den Pausen viele Menschen gleichzeitig im Raum aufhalten. So bleibt die Atmosphäre auch dann angenehm und Gespräche sind leichter möglich.

„Die Garderoben sind für viele Gäste einer der ersten und letzten Orte, die sie bei einem Veranstaltungsbesuch erleben. Deshalb wollten wir hier eine deutliche Veränderung schaffen und die Bereiche offener und zeitgemäßer gestalten. Dass wir im Zuge dessen auch das kleine Foyer einbeziehen müssen, war für mich relativ schnell klar. Nun ist ein stimmiges Gesamtbild entstanden, bei dem Architektur, Licht und Akustik ineinandergreifen“, sagt Oliver Fudickar, Geschäftsführer der inRostock GmbH.

Bis zur Fertigstellung sind noch einige Arbeiten zu erledigen. Wenn in wenigen Tagen die erste Veranstaltung in der ClubBühne/Saal 2 stattfindet, wird das neu gestaltete Foyer erstmals Teil des Veranstaltungserlebnisses sein.