#PflegeHelden bilden sich weiter

Die Notwendigkeit nach Fortbildung von Pflegekräften ist unabdingbar. Sie befähigt Pflegekräfte ihr Wissen und Können aufzufrischen, sich an neuere Entwicklungen des Fachgebiets anzupassen und dient somit zur Sicherung der hohen Qualität im Pflegealltag. Am ersten Messetag, dem 15. September 2020, erhalten Pflegefachkräfte die Gelegenheit sich in verschiedensten Seminaren fortzubilden. Die angebotenen Seminare sind kostenpflichtig und bei der Registrierung beruflich Pflegender anrechenbar.

Die Registrierung wird demnächst freigeschaltet. 

Hier geht es zu der Seminaren:

09:00 - 10:30 Uhr

Umgang mit Demenz - Herr Heiko Perlick

In Deutschland leben gegenwärtig rund 1,7 Millionen Menschen mit Demenz. Jahr für Jahr treten mehr als 300.000 Neuerkrankungen auf. Infolge der demografischen Veränderungen kommt es zu weitaus mehr Neuerkrankungen als zu Sterbefällen unter den bereits Erkrankten. Aus diesem Grund nimmt die Zahl der Demenzkranken kontinuierlich zu. Sofern kein Durchbruch in Prävention und Therapie gelingt, wird sich nach Vorausberechnungen der Bevölkerungsentwicklung die Krankenzahl bis zum Jahr 2050 auf rund 3 Millionen erhöhen. Dies entspricht einem mittleren Anstieg der Zahl der Erkrankten um 40.000 pro Jahr oder um mehr als 100 pro Tag. In der älteren Bevölkerung ohne deutsche Staatsangehörigkeit gibt es etwa 48.000 Erkrankte.

Hinter diesen Zahlen steckt ein unvorstellbares Leid für die Betroffenen aber auch eine große Herausforderung für Angehörige und Pfleger.

Der Begriff „Demenz“ (lat. Dementia) bedeutet sinngemäß „ohne Geist“. Definiert sind Demenzerkrankungen durch einen Abbau geistiger Funktionen, die dazu führen, dass Alltagskompetenzen mit der Zeit verloren gehen. Deshalb nennt man die Krankheit auch eine Diebin, denn sie nimmt den Menschen alles was ihn als Menschen aus macht. Trotz Jahrelanger Forschung ist bis heute wenig über die Ursachen bekannt.

  • Ist es das Alter das zwangsläufig zu Demenz führt oder sind Psychosoziale Ursachen die für die Krankheit verantwortlich?
  • Woran erkennt man eine Demenz und auf welche Frühwarnsymtome sollte man achten?
  • Kann man sich gegen Demenz schützen oder den Verlauf aufhalten?
  • Ist Demenz vererbbar?
  • Welche Rolle spielen Beziehungen
  • Was unterscheidet Demenz von Altersvergesslichkeit und was ist Psydodemenz?

Aus diesen Fragen geht der Vortrag ein und beruft sich dabei auf neuere Studien aus der Demenzforschung.

 

11:00 - 12:30 Uhr

 Die Designtherapie – Demenzsensible Raumgestaltung mit therapeutischer Wirkung - Herr Frank Hildebrandt

In seinem bunt  illustrierten Vortrag stellt der Buchautor & Kommunikationsdesigner Frank Hildebrandt die Bedeutung der Umgebung für Menschen mit Demenz vor. Dabei schult er auf spielerische Weise unsere Empathie rund um das Thema healing architecture. Realisierte Projektvorstellungen aus Pflegeeinrichtungen und Konzepte für Krankenhäuser runden das bunte Potpourri des Vortrags ab.

15:30 - 17:00 Uhr

Pflege von Menschen mit Demenz aus Kinästhetik-Perspektive - Frau Kathrin Wandschneider

Die Arbeit in der Pflege ist heute gekennzeichnet von Personalmangel, Zeitnot und Arbeitsverdichtung. Pflegende erfahren ihre Arbeit als stressig und körperlich anstrengend. Dies hat Auswirkungen auf die Gesundheit der Pflegenden und die
Pflegequalität. Mit Kinästhetik können Menschen jeden Alters die Qualität der eigenen Bewegung, den persönlichen Handlungsspielraum und die Anpassungsfähigkeit an Herausforderungen im Alltag bearbeiten. Die Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz beispielsweise, stellt eine solche Herausforderung dar. Im Workshop setzen sich die Teilnehmer aktiv mit Aspekten der achtsamem Kommunikation über Berührung und Bewegung mit sich und anderen auseinander.

Hier geht es zu der Seminaren:

09:00 - 10:30 Uhr

Update Insulintherapie  - Frau Gabriele Schulze

Weiterführende Informationen folgen.

11:00 - 12:30 Uhr

Update Medikamentöse Therapie ( Tabletten) des Diabetes mellitus - Frau Gabriele Schulze

Weiterführende Informationen folgen.

12:30 - 15:00 Uhr

Glucosesensoren im Alltag - Frau Gabriele Schulze

Weiterführende Informationen folgen.

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09:00 - 10:30 Uhr

„Arbeitssicherheit im Gesundheitswesen“ für Arbeitnehmer und Angestellte - Herr Stefan Beier

Inhaltsübersicht

- Grundlagen der Arbeitssicherheit - Versicherungsschutz

- Gesetzliche Verpflichtungen des Arbeitgebers und Arbeitnehmers

- Mitarbeiterunterweisungen

- Gefahrstoffe/Biostoffe

Anhand von Beispielen aus der Praxis wird die Umsetzung erklärt.

​​​​​​​Herr Stefan Beier ist staatlich geprüfter Sicherheitstechniker und Fachkraft für Arbeitssicht mit langjähriger Berufserfahrung. Als stellv. Leiter der Stabsstelle Arbeitssicherheit im Gesamtbereich der  Universitätsmedizin Rostock, betreut er über 4000 Mitarbeiter und über 50 Kliniken, Institute und Praxen. In seinem Tätigkeitsbereich liegt die fachliche Beratung der Klinikdirektoren und Institutsleiter, Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen und Betriebsanweisungen sowie die fachliche Schulung des Personals. 

 

12:30 - 15:00 Uhr

Datenschutz als Managementaufgabe - Herr Karsten Neumann

Zwei Jahre nach Einführung der Datenschutzgrundverordnung sind viele Fragen zu den neuen Regeln von Aufsichtsbehörden, Gerichten und dem Gesetzgeber beantwortet worden - aber auch durch die Anwendung neue Fragen aufgeworfen worden. Betroffene kennen und nutzen mittlerweile ihre Rechte, die Aufsichtsbehörden haben Zeit für Beratung und Kontrolle. Datenschutz bedeutet für die Führungskräfte in der Pflege vor allem die Umsetzung der Compliance-Anforderung der Kostenträger und für die Mitarbeiter einen täglichen Spagat zwischen ´helfen wollen´ und ´schützen müssen`. Klare Handlungsanweisungen und eine solide Dokumentation helfen bei der Bewältigung täglicher Herausforderungen. Wie dies gelingen kann, soll der Vortrag zeigen.

Karsten Neumann ist als ehemaliger Landesdatenschutzbeauftragter seit Jahren in der Beratung tätig, unter anderem als Datenschutzbeauftragter von Reha- und Pflegeeinrichtungen

Hier geht es zu der Seminaren:

11:00 - 12:30 Uhr

Pflege für die Pflege - Herr Heiko Perlick

Weiterführende Informationen folgen.

12:30 - 15:00 Uhr

Gesetzliche Bestimmungen zum Umgang mit Verstorbenen - Herr Christian Ketz

Erklärung der Leichenschau und der notwendigen Dokumente, Kennzeichnungspflichten sowie ein Einblicke in das Grundgesetz, Bestattungsgesetz Mecklenburg Vorpommern, Infektionsschutzgesetz und das Strafgesetzbuch.  

15:30 - 17:00 Uhr

Ich fühle was du fühlst: Empathie - Einfühlungsvermögen in der Pflege - Herr Heiko Perlick

Ziel einer optimalen Pflege ist es dem Pflegebedürftigen und deren Angehörige Wohlbefinden und Wertschätzung zu vermitteln. Technische Hilfsmittel und medizinische Unterstützung alleine reichen da nicht aus.

Pflege heißt auch, das Vertrauen der Pflegebedürftigen und deren Angehörige zu gewinnen ihre Bedürfnisse zu erfassen und ihre Wünsche ernst zu nehmen. Das geht nur in dem Wärme und Geborgenheit geben werden und empathisch auf sie eingegangen wird.

Empathie ist eine Haltung die Pfleger und Pflegerinnen befähigt sich in das Leiden der Menschen und der Angehörigen einzufühlen. Pflegebedürftige und Angehörige brauchen emotionale Zuwendung und das Gefühl verstanden zu werden. Sie brauchen Menschen die sie nicht als Patient oder Bewohner wahrnehmen, sondern als Mensch mit Gefühlen.

Empathie ist die Fähigkeit die Gefühle anderer Menschen so wahrzunehmen als wären sie meine eigenen. Es die Kunst den anderen durch wortlose Kommunikation zu verstehen. Verstehen ist die Grundlage einer gelungenen Beziehung. Das bedeutet für den Pfleger und alle die im Pflege Prozess eingebunden sind eine große Herausforderung.

 

Hier geht es zu den Vorträgen:

09:00 - 11:00 Uhr

Umgang mit Konflikten, Aggression und Gewalt -  Verbale Kommunikation - Herr Uwe Rauchstein

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter psychiatrischer und somatischer Einrichtungen (und darüber hinaus Rettungsdienst etc.) stehen zunehmend vor Konfliktszenarien, welche sie vor immer neue Herausforderungen stellen.

Im Bereich der stationären Psychiatrie geht man („Psychische Belastungen am Arbeits- und Ausbildungsplatz“ S. 119 – Druckschrift GUV I 8626 des Bundesverbandes der Unfallkassen) in Deutschland von mehr als 30 gewalttätigen Übergriffen pro Tag aus.

Soweit muss es nicht kommen! Konfliktreiche Situationen müssen nicht zwangsläufig in verbalen oder körperlichen Übergriffen enden. Präventive Handlungskompetenzen können trainiert werden.

In unserem  Schulungskomplex (Grundkurs) vermitteln wir den Teilnehmerinnen und Teilnehmer differenzierte Handlungsoptionen aus den Bereichen der Prävention, Intervention und Nachbereitung. In den theoretischen Modulen orientieren wir uns an den Berufserfahrungen der Teilnehmer. Praxisnah werden in den theoretischen Modulen Grundlagen der Aggressions- und Gewalttheorien, der Kommunikationstechniken und Konfliktlösungsstrategien vermittelt. Im praktischen Teil steht die Situationseinschätzung, adäquate Körpersprache und verbale Intervention im Fokus. Persönliche Sicherheitstechniken und Teamtechniken zur situativen Kontrolle von Krisensituationen sind Bestandteile der praktischen Module. Diese Techniken unterliegen immer der Zielstellung einen Kampf zu vermeiden und sich einem körperlichen Angriff situationsgerecht zu entziehen. Auszüge aus dem Programm werden auf der Pflegemesse 2020 angeboten um Interesse an dem Komplex zu vermitteln und Möglichkeiten hausinterner Lösungen anzuregen.

 

11:30 - 13:30 Uhr

Umgang mit Konflikten, Aggression und Gewalt - Nonverbale Kommunikation - Herr Uwe Rauchstein

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter psychiatrischer und somatischer Einrichtungen (und darüber hinaus Rettungsdienst etc.) stehen zunehmend vor Konfliktszenarien, welche sie vor immer neue Herausforderungen stellen.

Im Bereich der stationären Psychiatrie geht man (Psychische Belastungen am Arbeits- und Ausbildungsplatz“ S. 119 – Druckschrift GUV I 8626 des Bundesverbandes der Unfallkassen) in Deutschland von mehr als 30 gewalttätigen Übergriffen pro Tag aus.

Soweit muss es nicht kommen! Konfliktreiche Situationen müssen nicht zwangsläufig in verbalen oder körperlichen Übergriffen enden. Präventive Handlungskompetenzen können trainiert werden.

In unserem  Schulungskomplex (Grundkurs) vermitteln wir den Teilnehmerinnen und Teilnehmer differenzierte Handlungsoptionen aus den Bereichen der Prävention, Intervention und Nachbereitung. In den theoretischen Modulen orientieren wir uns an den Berufserfahrungen der Teilnehmer. Praxisnah werden in den theoretischen Modulen Grundlagen der Aggressions- und Gewalttheorien, der Kommunikationstechniken und Konfliktlösungsstrategien vermittelt. Im praktischen Teil steht die Situationseinschätzung, adäquate Körpersprache und verbale Intervention im Fokus. Persönliche Sicherheitstechniken und Teamtechniken zur situativen Kontrolle von Krisensituationen sind Bestandteile der praktischen Module. Diese Techniken unterliegen immer der Zielstellung einen Kampf zu vermeiden und sich einem körperlichen Angriff situationsgerecht zu entziehen. Auszüge aus dem Programm werden auf der Pflegemesse 2020 angeboten um Interesse an dem Komplex zu vermitteln und Möglichkeiten hausinterner Lösungen anzuregen.

 

Hier geht es zu den Vorträgen:

Inhalte folgen

Inhalte folgen

11:00 - 12:30 Uhr

Update Medikamentöse Therapie ( Tabletten) des Diabetes mellitus - Frau Gabriele Schulze

Weiterführende Informationen folgen.

12:30 - 15:00 Uhr

Glucosesensoren im Alltag - Frau Gabriele Schulze

Weiterführende Informationen folgen.

Organisatorische Hinweise und Kosten

Seminargebühr* Halbtagsseminar Wundmanagement und Deeskalationstraining am 15. September 2020
Teilnahme 50,00 €

Seminargebühren Einzelseminare* am 15. September 2020
1 Seminar 25,00 €
2 Seminare 45,00 €
3 Seminare 60,00 €

*inklusive freier Eintritt zur Messe am Seminartag

Alle Preise verstehen sich zzgl. Mehrwertsteuer.

Allgemeine Hinweise
Eine Stornierung bedarf der Schriftform. Bis zum 31. August 2020 wird die Tagungspauschale abzüglich einer Bearbeitungsgebühr in Höhe von 10 % der Kosten zurückerstattet. Eine Ersatzperson kann benannt werden.

Übernachtung 
Für Übernachtungen sorgt jeder Teilnehmer selbst. Unsere Partnerhotels finden Sie hier.

Teilnahmebestätigung
Nach Abschluss des Kongresses wird Ihnen die Teilnahme bestätigt. Für die Teilnahme erhalten Sie Fortbildungspunkte im Rahmen der freiwilligen Registrierung beruflich Pflegender®!

Sonstiges
Im Zusammenhang mit dem Erwerb eines Kongresstickets behält sich die inRostock GmbH Messen, Kongresse & Events vor, Sie über diese und ähnliche Veranstaltungen zu informieren. Sie haben jederzeit die Möglichkeit, der Verwendung Ihrer Daten zu dieser werblichen Ansprache zu widersprechen. Ihren Widerspruch richten Sie an willkommen@inrostock.de.

Ansprechpartner PflegeMesse

Yvonne Spörcke

Tel.: +49 381 44 00 605
Fax: +49 381 44 00 666

y.spoercke@remove-this.inrostock.de

Sandra Hupfer

Tel.: +49 381 44 00 612
Fax: +49 381 44 00 666

s.hupfer@remove-this.inrostock.de

Kerstin Brock

Tel.: +49 381 44 00 602
Fax: +49 381 44 00 666

k.brock@remove-this.inrostock.de

Termin & Öffnungszeiten

Termin: 15. - 17. September 2020

Öffnungszeiten: 09:00 bis 17:00 Uhr

Ort: HanseMesse Rostock

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Stefanie Drese, Ministerin für Soziales, Integration und Gleichstellung M-V

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